Türme in Eibelstadt

Eibelstadt lädt zu einem gemütlichen und dennoch anregenden Spaziergang um die vollständig erhaltene Stadtmauer ein. Der 1,4 km lange Weg im Oberen und Unteren Graben ist verkehrsberuhigt und führt an imposanten und trutzigen Türmen der ehemaligen Befestigungsanlage vorbei. Mehrere dieser Türme erfüllt heute wieder Leben.

Der Kere-Turm ist benannt nach dem Würzburger Dompropst Richard von der Kere (1562-1583). In früheren Jahrhunderten ernannten die Dompröpste den Schultheißen des Ortes. Der Turm wurde 1573 erbaut und weist eine bewegte Geschichte durch Jahrhunderte bis heute auf und gilt als eines der Eibelstadter Wahrzeichen.
Der Kere-Turm ist benannt nach dem Würzburger Dompropst Richard von der Kere (1562-1583). In früheren Jahrhunderten ernannten die Dompröpste den Schultheißen des Ortes. Der Turm wurde 1573 erbaut und weist eine bewegte Geschichte durch Jahrhunderte bis heute auf und gilt als eines der Eibelstadter Wahrzeichen.
Der Henkerknechts-Turm, auch Peinleins-Turm genannt, beherbergte ehedem den Ochsenfurter Henkersknecht. Ab 1952 war er Sitz des Eibelstadter Elferrats, der in den 50er und 60er Jahren den berühmten Sturm auf Würzburg organisierte.
Der Henkerknechts-Turm, auch Peinleins-Turm genannt, beherbergte ehedem den Ochsenfurter Henkersknecht. Ab 1952 war er Sitz des Eibelstadter Elferrats, der in den 50er und 60er Jahren den berühmten Sturm auf Würzburg organisierte.
Der neue oder sog. Gas-Turm sicherte seit dem 17. Jahrhundert den Ort in der Nähe des Maintores.
Der neue oder sog. Gas-Turm sicherte seit dem 17. Jahrhundert den Ort in der Nähe des Maintores.
Der Seelhaus-Turm hat seinen Namen von dem ehemaligen Seelhaus, in dem Kranke und am Mainufer von Nachbarorten ausgesetzte Gebrechenhafte beherbergt und gepflegt wurden.
Der Seelhaus-Turm hat seinen Namen von dem ehemaligen Seelhaus, in dem Kranke und am Mainufer von Nachbarorten ausgesetzte Gebrechenhafte beherbergt und gepflegt wurden.
Der Zieglers-Turm hat seinen Namen von der in der frühen Neuzeit vor dem Oberen Tor gelegenen Ziegelei.
Der Zieglers-Turm hat seinen Namen von der in der frühen Neuzeit vor dem Oberen Tor gelegenen Ziegelei.
Der 1876 niedriger gesetzte Obere Torturm mit Wappenstein der Herrschaften des Jahres 1562: des Dompropstes Richard von der Kere, der Reichserbmarschälle von Pappenheim und des Würzburger Domkapitels.
Der 1876 niedriger gesetzte Obere Torturm mit Wappenstein der Herrschaften des Jahres 1562: des Dompropstes Richard von der Kere, der Reichserbmarschälle von Pappenheim und des Würzburger Domkapitels.
Der imposante Weiße-Turm schützt an der Südostseite den Ort. In seiner langen Geschichte war er bis heute fast immer bewohnt.
Der imposante Weiße-Turm schützt an der Südostseite den Ort. In seiner langen Geschichte war er bis heute fast immer bewohnt.
Der Federolfs-Turm, auch dicker Turm genannt, beherbergt heute noch Leben. Früher war er Wohnung städtischer Bediensteter.
Der Federolfs-Turm, auch dicker Turm genannt, beherbergt heute noch Leben. Früher war er Wohnung städtischer Bediensteter.
Der sog. Eulen-Turm am Oberen Graben sicherte die Nordostseite des Städtchens.
Der sog. Eulen-Turm am Oberen Graben sicherte die Nordostseite des Städtchens.
Der Kees-Turm ist benannt nach einem Bewohner in der Nähe des Turmes im Oberen Graben. Neben dem Turm ließ das Lindelbacher Törle die Kirchenbesucher aus diesem Nachbarort in das Städtchen.
Der Kees-Turm ist benannt nach einem Bewohner in der Nähe des Turmes im Oberen Graben. Neben dem Turm ließ das Lindelbacher Törle die Kirchenbesucher aus diesem Nachbarort in das Städtchen.

Text und Bilder: Dr. Franz Schicklberger